Das Amtsgericht Würzburg hat in einem Streitfall um die fehlerhafte Nutzung eines creative-commons-lizenzierten Fotos entschieden, dass die Geldforderungen des abmahnenden Fotografen unberechtigt sind.
Das Amtsgericht Würzburg hat in einem Streitfall um die fehlerhafte Nutzung eines creative-commons-lizenzierten Fotos entschieden, dass die Geldforderungen des abmahnenden Fotografen unberechtigt sind.
Wie integrieren wir künstliche Akteure in unseren Alltag und unsere Wertvorstellungen? Wer passt sich wem an? Der Technikphilosoph Luciano Floridi stellt grundsätzliche Überlegungen an, welche Folgen die Verschmelzung des Digitalen und Analogen in unseren smarten Technologien für unsere Gesellschaft hat.
Soziale Netzwerke sammeln Daten – so weit, so bekannt. Doch was Facebook weiß, darüber gibt es oft Gerüchte und Halbwissen. Welche Daten sammelt Facebook, wie werden sie verwendet und wie können Nutzer darauf Einfluss nehmen? Facebook polarisiert. Auf der einen Seite lässt sich der Nutzen kaum bestreiten: Freunde und Bekannte tauschen sich über die Plattform aus, teilen Fotos, Videos und Texte, posten und diskutieren.
Eine weitere Broschüre aus der Themenreihe „Durchblicken im Rechte-Dschungel“ von iRights.info und klicksafe ist erschienen. Darin finden sich Texte zu Themen wie Computer und Internet am Arbeitsplatz, Datenschutz auf Facebook, Geo-Location und wer haftet bei der WLAN-Nutzung.
Das Digitale Deutsche Frauenarchiv erschließt die Frauenbewegung der letzten 150 Jahre – gemeinsam mit vielen lokalen und ehrenamtlichen Initiativen im deutschsprachigen Raum. Die Broschüre „Bewegungsgeschichte digitalisieren – Praxistipps zur Rechteklärung“ erläutert verständlich, was man dabei beachten muss: von Urheberrecht über Datenschutz bis zur Onlinestellung.
In Medizin und Gesundheit spielen digitale Technologien eine immer größere Rolle. Neue Audiofolgen des iRights-e.V.-Projekts „ANNA – Das vernetzte Leben“ beschäftigen sich mit Selftracking und algorithmischen Diagnoseverfahren. Welche Folgen haben sie für Nutzerinnen und Nutzer? Bei Anzeichen einer Krankheit im Netz nach den Symptomen googeln und auf mitunter beängstigende Resultate stoßen: Das tun heute viele.
Die diesjährige Urheberrechtskonferenz stand ganz im Zeichen der EU-Urheberrechtsreform: Uploadfilter und das Leistungsschutzrecht für Presseverleger bestimmten die Debatte. Im Ergebnis begrüssten die allermeisten der versammelten Urheber und ihre Vertreter die Reform.
In der Reihe „OER und Recht“ sind zwei neue JOINTLY-Broschüren erschienen: einmal zur Urheberrechtsreform für Bildung und Wissenschaft sowie zum Prinzip des Loslassens bei freien Bildungsmaterialien. Das OER-Projekt JOINTLY ist ein Kooperationsprojekt von iRights.info.
Seine eigenen Bildungsmaterialen als OER frei zu lizenzieren, ist im Kern eine urheberrechtliche Entscheidung. Aber es geht auch ums Loslassen: Man verzichtet darauf, den Werdegang der eigenen Werke zu kontrollieren. Diese Freigabe erhöht die Chancen, dass die Inhalte weiter genutzt werden und an Bedeutung gewinnen. Die zentrale Idee offener Bildungsmaterialien (OER – Open Educational Resources) ist, sie für vielfältige Nutzungen freizugeben.
Kunst ist, was andere nachahmen. So lässt sich das Credo des legendären Londoner Designstudios Hipgnosis umschreiben. In den 1970er Jahren erschufen sie etliche ikonische Plattencover für Pink Floyd, Led Zeppelin, Peter Gabriel oder 10cc. Hipgnosis arbeitete analog, doch Übernahmen, Remixe und Sampling war auch damals schon ein Thema. Der Mann im Anzug stand wirklich in Flammen.
Das Urheberrecht versteht keiner mehr, erklärt Detlef Diederichsen vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Beim Festival „100 Jahre Copyright“ versuchen sich deshalb Musiker, Künstler und Wissenschaftler an einer Diagnose. Wir haben mit ihm über absurde Rechtsstreitigkeiten und ahnungslose Künstlerinnen gesprochen. „100 Jahre Copyright“ heißt das Festival, das an diesem Wochenende im Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin stattfindet.